Erste Hilfe für gefundene Wildtiere

Wildtiere in Not – was tun?

Nicht jedes Wildtier braucht Hilfe. Viele Tiere wirken hilflos, sind es aber nicht. Auf dieser Seite finden Sie erste Hinweise, wie Sie die Situation richtig einschätzen und was im Ernstfall zu tun ist.

Für konkrete Informationen wählen Sie bitte die passende Tierart aus.

Tierart auswählen

Unsere Schwerpunkte in der Wildtierhilfe

Wählen Sie die passende Tierart, um konkrete Hinweise zum richtigen Verhalten zu erhalten.

Geldspenden

Geldspenden ermöglichen es, flexibel auf akute Notfälle zu reagieren und notwendige Behandlungen sowie die Versorgung sicherzustellen.

Jeder Beitrag – unabhängig von der Höhe – hilft dabei, die Arbeit der Wildtierhilfe langfristig aufrechtzuerhalten.

Sachspenden

Neben Geldspenden sind auch Sachspenden eine große Hilfe.
Benötigt werden regelmäßig:

  • Handtücher und Decken
  • geeignetes Tierfutter
  • Transportboxen oder Materialien für Unterkünfte


Bitte nehmen Sie vorab Kontakt mit uns auf, um den aktuellen Bedarf abzustimmen.

Praktische Unterstützung

Praktische Unterstützung hilft uns, den täglichen Aufwand in der Wildtierpflege zu bewältigen.
Ob zeitweise Mithilfe oder einzelne Aufgaben – jede Unterstützung ist wertvoll.

Gefährdung heimischer Wildtiere

Den heimischen Wildtieren geht es zunehmend schlechter.

Klimawandel, freilaufende Haustiere, der Verlust von Lebensräumen durch die Ausbreitung des Menschen, fehlende naturnahe Gärten, Gartengeräte, durch Straßen zerschnittene Landschaften sowie großflächige Landwirtschaft entziehen den Tieren ihren Lebensraum und damit auch ihre Nahrungsgrundlage, die sich nur in natürlichen Strukturen entwickeln kann.

Ob Kleinsäuger, Raubsäuger oder Vögel – die Auswirkungen betreffen nahezu alle Tierarten und machen das fortschreitende Artensterben deutlich sichtbar.
Auch der Igel steht mittlerweile auf der Roten Liste.

Dabei könnte jeder einen Beitrag zum Schutz der Tiere leisten.

Häufige Fragen zur Wildtierhilfe Eschweiler

Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um gefundene Wildtiere und richtiges Verhalten

Sichern Sie das Tier vorsichtig und bringen Sie es aus der Gefahrenzone. Vermeiden Sie unnötigen Stress und direkten Kontakt. Kontaktieren Sie anschließend die Wildtierhilfe Eschweiler oder eine geeignete Anlaufstelle, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Wildtiere dürfen nicht ohne Weiteres aufgenommen werden. Eine falsche Versorgung kann dem Tier schaden. Bitte immer zuerst Rücksprache mit einer fachkundigen Stelle wie der Wildtierhilfe halten.

Beobachten Sie das Tier zunächst aus sicherer Entfernung. In vielen Fällen kehren die Elterntiere zurück.
Greifen Sie nur ein, wenn das Tier verletzt, geschwächt oder eindeutig verwaist ist.

Die Wildtierhilfe Eschweiler arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich über Spenden.
Die Versorgung erfolgt unabhängig davon, ob eine finanzielle Unterstützung möglich ist.

Nicht jedes scheinbar allein gelassene Tier ist hilfsbedürftig. Jungtiere werden häufig von den Elterntieren versorgt, auch wenn diese nicht sichtbar sind.
Hilfe ist notwendig bei:

  • sichtbaren Verletzungen
  • Schwäche oder Apathie
  • offensichtlicher Unterkühlung
  • Kontakt mit Haustieren

Wir kümmern uns insbesondere um:

  • Igel
  • Feldhasen
  • Eichhörnchen

Für andere Tierarten vermitteln wir geeignete Pflegestellen oder Ansprechpartner.

Setzen Sie das Tier in einen gut belüfteten Karton mit weichem Untergrund (z. B. Handtuch).
Halten Sie es warm, ruhig und dunkel.
Keine Fütterung oder Wasser geben, bevor eine fachliche Einschätzung erfolgt ist.

Ja, Unterstützung ist möglich durch:

  • Spenden
  • Sachspenden (z. B. Futter, Handtücher)
  • Mithilfe oder Pflegeunterstützung

Wir freuen uns über Ihre Hilfe

Hier erfahren Sie, in welchen Bereichen Sie unsere Wildtierhilfe unterstützen können.