Nicht jedes Wildtier braucht Hilfe. Viele Tiere wirken hilflos, sind es aber nicht. Auf dieser Seite finden Sie erste Hinweise, wie Sie die Situation richtig einschätzen und was im Ernstfall zu tun ist.
Für konkrete Informationen wählen Sie bitte die passende Tierart aus.
Wählen Sie die passende Tierart, um konkrete Hinweise zum richtigen Verhalten zu erhalten.
Igel gehören zu den häufigsten Fundtieren. Besonders tagsüber aktive, geschwächte oder verletzte Tiere benötigen Hilfe.
Junge Feldhasen werden oft fälschlich als verlassen eingeschätzt. In vielen Fällen ist kein Eingreifen notwendig.
Heruntergefallene Jungtiere oder verletzte Eichhörnchen benötigen schnelle und richtige Hilfe.
Gefährdung heimischer Wildtiere
Klimawandel, freilaufende Haustiere, der Verlust von Lebensräumen durch die Ausbreitung des Menschen, fehlende naturnahe Gärten, Gartengeräte, durch Straßen zerschnittene Landschaften sowie großflächige Landwirtschaft entziehen den Tieren ihren Lebensraum und damit auch ihre Nahrungsgrundlage, die sich nur in natürlichen Strukturen entwickeln kann.
Ob Kleinsäuger, Raubsäuger oder Vögel – die Auswirkungen betreffen nahezu alle Tierarten und machen das fortschreitende Artensterben deutlich sichtbar.
Auch der Igel steht mittlerweile auf der Roten Liste.
Dabei könnte jeder einen Beitrag zum Schutz der Tiere leisten.
Sichern Sie das Tier vorsichtig und bringen Sie es aus der Gefahrenzone. Vermeiden Sie unnötigen Stress und direkten Kontakt. Kontaktieren Sie anschließend die Wildtierhilfe Eschweiler oder eine geeignete Anlaufstelle, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Wildtiere dürfen nicht ohne Weiteres aufgenommen werden. Eine falsche Versorgung kann dem Tier schaden. Bitte immer zuerst Rücksprache mit einer fachkundigen Stelle wie der Wildtierhilfe halten.
Beobachten Sie das Tier zunächst aus sicherer Entfernung. In vielen Fällen kehren die Elterntiere zurück.
Greifen Sie nur ein, wenn das Tier verletzt, geschwächt oder eindeutig verwaist ist.
Die Wildtierhilfe Eschweiler arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich über Spenden.
Die Versorgung erfolgt unabhängig davon, ob eine finanzielle Unterstützung möglich ist.
Nicht jedes scheinbar allein gelassene Tier ist hilfsbedürftig. Jungtiere werden häufig von den Elterntieren versorgt, auch wenn diese nicht sichtbar sind.
Hilfe ist notwendig bei:
Wir kümmern uns insbesondere um:
Für andere Tierarten vermitteln wir geeignete Pflegestellen oder Ansprechpartner.
Setzen Sie das Tier in einen gut belüfteten Karton mit weichem Untergrund (z. B. Handtuch).
Halten Sie es warm, ruhig und dunkel.
Keine Fütterung oder Wasser geben, bevor eine fachliche Einschätzung erfolgt ist.
Ja, Unterstützung ist möglich durch:
Hier erfahren Sie, in welchen Bereichen Sie unsere Wildtierhilfe unterstützen können.